Das Fernwehmonster

Wer von uns kennt es nicht? Das nimmersatte Fernwehmonster, das nach jeder schönen Reise aus seinem Versteck gekrochen kommt und nur eins will: MEHR! Mit rationalen Argumenten wie ‚keine Urlaubstage mehr übrig‘, ‚für die nächste Reise muss erst gespart werden‘ oder ‚hier ist es doch auch schön‘ braucht man dem Fernwehmonster nicht kommen. Die einzige Möglichkeit um es zeitweise ruhig zu stellen, ist geschickte Ablenkung.

Fernwehmonster

Hier meine Tipps, um das Fernwehmonster unter Kontrolle zu bekommen:

1. Dem Fernwehmonster zeigen, dass die nächste Reise schon vor der Tür steht

Weißt noch wie du als Kind die Tage zu den Sommerferien oder bis Weihnachten gezählt hast? Ich zähle die Tage bis zur nächsten Reise, und zwar ganz altmodisch mit einem Kalender. Glaub mir, das Fernwehmonster freut sich über jedes abgerissene Kalenderblatt oder jedes Kreuzchen, was es der Reise näher bringt.

2. Mit dem Fernwehmonster auf die nächste Reise vorbereiten

Reiseführer und Reiseblogs wälzen macht nicht nur dich sondern auch das Fernwehmonster glücklich. Ich liebe es, schon Monate vor meiner geplanten Reise immer wieder verschiedene Reiseführer aufzuschlagen, zu überlegen was ich sehen möchte, oder einfach die vielen tollen Bilder anzuschauen. Im Moment warte ich ungeduldig auf meinen bestellten Delhi-Reiseführer. Wenn er ankommt setzen das Fernwehmonster und ich uns mit einer Tasse Chai-Latte auf die Terrasse und schmökern. Wetten, dass es dann die Klappe hält?

3. Dem Fernwehmonster ein Abenteuer vorgaukeln

Schnapp dir deine Kamera und erkunde eure Stadt oder einen Ort in der unmittelbaren Nachbarschaft. Wetten, dass du im kleinsten Dorf tolle Plätze findest, auf die du noch nie so wirklich geachtet hast? Vielleicht hast du sogar das Glück, das Meer oder einen See in der Nähe zu haben. Mit einer Picknickdecke, einem guten Buch und einem Smoothie fühlt sich das doch schon fast wie Urlaub an, oder? Alternativ kannst du auch in deinem Garten zelten oder im Winter ein Picknick im Wohnzimmer veranstalten.

4. Die Seele baumeln lassen

Schleppe das garstige kleine Fernwehmonster je nach Jahreszeit alternativ in die Sauna oder zur Thai-Massage. Wetten, dass dem Fernwehmonster gar nicht auffällt, dass es nicht in Helsinki oder Bangkok ist? Während das Fernwehmonster schweigt kannst du richtig schön entspannen. Das funktioniert übrigens auch auf kulinarischem Weg. Plötzlich liegen Griechenland, Italien, Japan und Indien direkt um die Ecke!

5. Etwas Neues lernen

Sich mit etwas Neuem zu beschäftigen ist eine wundervolle und dazu noch lohnende Beschäftigung. Was du lernen möchtest kann, muss aber nicht unbedingt mit Reisen zu tun haben. Ich habe zum Beispiel Häkeln gelernt (bringt mich auf Reisen nicht wirklich weiter, ist aber ein schöner Zeitvertreib bei dem am Ende immer etwas Neues entsteht). Momentan nehme ich fleißig Italienisch-Unterricht. Ich liebe die Sprache schon immer und träume davon, irgendwann mal in Italien zu leben. Wenn ich das nächste Mal in Berlin bin, plane ich an einem Fotoworkshop teilzunehmen. Ich habe mir nämlich meine allererste Spiegelreflexkamera gekauft und möchte lernen, wie ich meine Reiseerlebnisse am Schönsten festhalten kann. Die Ergebnisse könnt ihr dann bald hier bewundern.

6. Alfonso das Fernwehmonster auffressen lassen

Obwohl ich im Ausland lebe, ist mein Fernwehmonster übrigens putzmunter und ständig aktiv. Ab und zu kommt dann gemeinerweise auch noch das Heimwehungeheuer dazu. Gemein, oder? Das Heimwehungeheuer lässt sich mit den Tipps oben allerdings auch ganz gut zähmen. Was auch immer hilft ist Mama anrufen. Garantiert.


Dieser Beitrag ist übrigens Teil der Blogparade zum Thema ‚Hilfe! Ich habe Fernsucht‘ auf dem schönen Reiseblog von IsoldeMareisen. Meine erste Blogparade! Isolde hat übrigens ganz viele Tipps und Inspirationen zum Thema Indien, weswegen ich ihren Blog ganz fleißig mitverfolge. Vielleicht magst du ja auch mal vorbeischauen: fernsuchblog.de

Ein Kommentar zu “Das Fernwehmonster

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